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Breda 37/54 - 37mm Italian Anti-aircraft Gun

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IBG-Modellbau
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Plastikmodellbausatz zum Bau einer italienischen Breda 37/54 Flak
  • Maßstab 1:35
  • mit Metallrohr
  • Feldbefestigung und Munitionskästen enthalten
  • ohne Figuren
  • nicht gebaut, nicht bemalt
  • Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Die Breda 37/54 war eine italienische Flugabwehrkanone des Kalibers 37 mm, die in den 1930er-Jahren von Breda entwickelt wurde und während des Zweiten Weltkriegs sowohl bei der italienischen Marine als auch in landgestützten Flugabwehreinheiten Verwendung fand. Obwohl die Waffe heute vor allem durch ihren Einsatz auf Kriegsschiffen bekannt ist, existierten auch Feldlafetten für den Einsatz an Land, wo sie zum Schutz von Flugplätzen, Häfen, Industrieanlagen, Eisenbahnknotenpunkten und militärischen Einrichtungen gegen Tiefflieger und mittlere Höhenangriffe eingesetzt wurde.

Das Geschütz verfügte über ein Rohr mit einer Länge von 54 Kalibern, woraus sich die Bezeichnung „37/54“ ableitet. Die Waffe verschoss 37-mm-Sprenggranaten mit einer Mündungsgeschwindigkeit von rund 800 Metern pro Sekunde und erreichte eine effektive Bekämpfungshöhe von etwa 4.000 Metern. Die Munition wurde über charakteristische sechsschüssige Ladestreifen zugeführt, die von oben in die Waffe eingesetzt wurden. Gut eingespielte Bedienmannschaften konnten durch das ständige Nachführen neuer Ladestreifen eine hohe praktische Feuergeschwindigkeit erzielen, obwohl die tatsächliche Schussfolge hinter modernen automatischen Flakgeschützen anderer Nationen zurückblieb.

Im landgestützten Einsatz galt die Breda 37/54 als leistungsfähige Mittelkaliber-Flak zwischen den leichten 20-mm-Waffen und den schweren 75- oder 90-mm-Flugabwehrgeschützen. Besonders gegen niedrig und mittelhoch anfliegende Jagdbomber und Aufklärungsflugzeuge war die Kombination aus relativ hoher Mündungsgeschwindigkeit, guter Reichweite und wirkungsvoller Sprengmunition durchaus gefährlich. Die Waffe war jedoch vergleichsweise schwer und weniger beweglich als leichtere Flaksysteme, weshalb sie meist in vorbereiteten Stellungen eingesetzt wurde.

Ein Vorteil der Breda 37/54 lag in ihrer robusten Konstruktion und ihrer zuverlässigen Munition. Die Geschosse besaßen eine deutlich größere Wirkung als die weit verbreiteten 20-mm-Flakwaffen und konnten Flugzeuge bereits mit wenigen Treffern schwer beschädigen oder abschießen. Gleichzeitig war die Waffe einfacher und kostengünstiger einzusetzen als schwere Flugabwehrgeschütze größeren Kalibers.

Zu den Nachteilen gehörten die vergleichsweise geringe praktische Feuerrate und die durch die Ladestreifenzuführung bedingten kurzen Unterbrechungen im Feuerkampf. Zudem war die Waffe technisch weniger modern als zeitgenössische Systeme wie die deutsche 3,7 cm Flak 36, die schwedische Bofors 40 mm L/60 oder die sowjetische 37-mm-Flugabwehrkanone M1939 (61-K). Insbesondere die schwedische Bofors galt hinsichtlich Feuerrate, Bedienbarkeit und internationaler Verbreitung als überlegen.

Nach dem italienischen Waffenstillstand im Jahr 1943 gelangten zahlreiche Breda-37/54-Geschütze in deutsche Hände. Die Wehrmacht und Luftwaffe setzten erbeutete Exemplare vor allem in Italien und auf dem Balkan zur Flugplatz- und Objektsicherung ein. Aufgrund des zunehmenden alliierten Luftdrucks wurden viele dieser Geschütze bis Kriegsende weiterhin in stationären Flakstellungen verwendet.

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