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M50 Sherman early pattern DEGEM ALEPH/DEGEM BETH

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Erscheint voraussichtlich Anfang / Mitte September 2026
Plastikmodellbausatz für einen israelischen M50 Sherman frühe Ausführung DEGEM ALEPH/DEGEM BETH
  • Maßstab 1:35
  • 2 Versionen - als DEGEM ALEPH oder DEGEM BETH baubar
    • verschiedene Getriebegehäuse und Heckpanzerung
    • 3 verschiedene Antriebsräder
    • 3 verschiedene Stützrollen
    • 2 Kettentypen
  • bewegliche Einzelgliederketten und Laufwerk
  • Luken offen oder geschlossen baubar
  • ungebaut, unbemalt
  • Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Der israelische M50 Sherman entstand Mitte der 1950er-Jahre aus dem Bedarf der israelischen Armee, ihre veralteten M4-Sherman-Panzer gegen moderne sowjetische T-34/85 und später T-54 konkurrenzfähig zu machen. Nach einer Zusammenarbeit mit Frankreich wurde die leistungsstarke französische 75-mm-Kanone CN 75-50 des leichten AMX-13 in den Sherman eingebaut. Diese Waffe basierte konstruktiv auf der deutschen Panther-Kanone KwK 42 und verlieh dem Sherman deutlich bessere Durchschlagskraft und Reichweite. Der Umbau erhielt in Israel die Bezeichnung „M50“, international wurde er oft als „Super Sherman“ bekannt.

Die frühe Ausführung trug die Bezeichnung „Degem Aleph“ („Modell A“). Diese Fahrzeuge basierten überwiegend auf dem Sherman M4A4 und behielten zunächst die ältere VVSS-Federung mit schmalen Ketten. Als Antrieb diente meist der luftgekühlte Continental-R975-Sternmotor mit Benzinbetrieb. Charakteristisch war die modifizierte Turmfront mit verlängertem Rohr und großem Gegengewicht am Turmheck, um die schwere SA-50-Kanone auszubalancieren. Die Beweglichkeit im Gelände litt allerdings unter dem höheren Gewicht und den schmalen Ketten, weshalb es häufig zu mechanischen Problemen kam.

Ab 1960 folgte die verbesserte Version „Degem Beth“ („Modell B“). Diese erhielt den stärkeren Cummins-VT8-460-Dieselmotor mit 460 PS sowie breitere Ketten. Dadurch verbesserten sich Zuverlässigkeit, Fahrkomfort und Geländegängigkeit erheblich – besonders im Wüsteneinsatz. Viele Degem-Beth-Fahrzeuge basierten auf M4A3-Wannen mit großen Fahrerklappen. Trotz der Modernisierung blieb die Panzerung weitgehend auf dem Niveau des Zweiten Weltkriegs. Die M50 Sherman kämpften erfolgreich im Sinai-Feldzug 1956 sowie im Sechstagekrieg 1967. Gegen moderne arabische Kampfpanzer wie T-54, T-55 oder später T-62 stießen sie jedoch zunehmend an ihre Grenzen. Dennoch blieb der M50 wegen seiner Robustheit, einfachen Wartung und guten Feuerkraft bis in die 1970er-Jahre im israelischen Dienst.
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