Messerschmitt Me-262 A-1a
ARMA70083
ARMA HOBBY
1:72
- Maßstab 1:72
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
- zwei graue Spritzgussrahmen
- ein transparenter Spritzgussrahmen mit:
- Cockpit-Kabinenhaubenteilen
- Arma Jig Montagehilfe zur korrekten Ausrichtung der Bauteile
- Metall-Nasengewicht für die richtige Balance des fertigen Modells
- Decalbogen mit drei Markierungsoptionen:
- Kriegslackierung: Messerschmitt Me 262 A-1a, W.Nr. 500071 „Weiß 3“, Oberfähnrich (Offizieranwärter) Hans Guido Mutke, 9./JG 7, Flugplätze München-Riem / Fürstenfeldbruck, Deutschland, April 1945
- Kriegslackierung: Messerschmitt Me 262 A-1a, Jagdverband 44, Generalleutnant (Generalleutnant) Adolf Galland, Einheitskommandeur, Flugplatz München-Riem, Deutschland, Februar–April 1945
- Nachkriegslackierung: Avia S-92 „Turbina“, V-40, tschechoslowakische Luftwaffe, 5. Jagdflug (5. stíhací letka), Flugplatz Žatec, 1947–1950
- Abklebemasken für die Cockpithaube
- Code zum Herunterladen einer Datei für 3D-Druckzubehör
Die Messerschmitt Me 262 war ihrer Zeit voraus. Als weltweit erster in Serie gefertigter Düsenjäger im Kampfeinsatz läutete sie eine völlig neue Ära der Militärluftfahrt ein. Ihre Geschichte begann bereits vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, als deutsche Ingenieure ein Flugzeug entwickeln wollten, das die Grenzen des Kolbenmotorantriebs überwinden sollte.
Die Geburtsstunde des Düsenjägers
Der Weg der Me 262 an die Front war lang und beschwerlich. Technische Herausforderungen bei der Entwicklung von Strahltriebwerken, ständige Konstruktionsänderungen und organisatorische Entscheidungen verzögerten ihren Kampfeinsatz bis Ende 1944. Als die Flugzeuge schließlich die Einsatzverbände erreichten, war die Lage des Dritten Reichs bereits verzweifelt, und die alliierte Lufthoheit erdrückend.
In ihrer Jägerversion, der A-1a, war die Me 262 primär als Abfangjäger zur Bekämpfung alliierter Bomberverbände konzipiert. Ihr größter Vorteil war ihre Geschwindigkeit, die die Leistung zeitgenössischer Kolbenmotor-Jagdflugzeuge weit übertraf. In Kombination mit der schweren Bewaffnung – vier 30-mm-Kanonen vom Typ MK 108 – ermöglichte sie dem Piloten, in kürzester Zeit verheerende Angriffe gegen schwere Bomber durchzuführen und sich zurückzuziehen, bevor Begleitjäger reagieren konnten.
Einsatz der Me 262
Im Kampf bestätigte die Me 262 ihr bemerkenswertes Potenzial. Gleichzeitig wurde schnell deutlich, dass selbst ein so fortschrittliches Flugzeug allein den Kriegsverlauf nicht wenden konnte. Die geringe Produktionszahl, chronischer Treibstoffmangel, die kurze Lebensdauer der Motoren und die effektiven alliierten Angriffe auf Flugplätze und technische Infrastruktur schränkten ihren Einsatz stark ein.
Nach dem Krieg verschwand die Me 262 nicht aus den Geschichtsbüchern. Erbeutete Flugzeuge wurden in alliierten Forschungszentren intensiv untersucht, während in der Tschechoslowakei anhand erhaltener Dokumente und Bauteile eine Kleinserienproduktion gestartet wurde. Diese Flugzeuge, bekannt als Avia S-92 und CS-92, blieben bis 1950 im Einsatz, hauptsächlich zur Luftverteidigung.
Ikone der Luft- und Raumfahrtentwicklung
Die Messerschmitt Me 262 A-1a zählt bis heute zu den bekanntesten Flugzeugen des Zweiten Weltkriegs. Sie steht symbolisch für einen Technologiesprung, der zwar zu spät kam, um den Ausgang des Krieges noch zu beeinflussen, aber früh genug, um die Zukunft der Jagdfliegerei für Jahrzehnte nachhaltig zu prägen.
Text ARMA Hobby (englisches Original übersetzt mittels Google Translate)
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