DW35040 German 2 cm Flak 30
DW35040
DAS WERK
1:35
Endlich ist die 2cm Flak 30 als Modell erhältlich.
- Maßstab 1:35
- Geschütz ist höhenverstellbar
- Ätzteile enthalten
- 2 cm Magazine enthalten
- Fotoätzteile enthalten
- Transportanhänger nicht enthalten
- ungebaut, unbemalt
- Farbe und Klebstoff nicht enthalten
Technisch handelte es sich um eine automatische 20-mm-Kanone im Kaliber 20 × 138 mm B. Die Waffe wurde aus 20-Schuss-Magazinen gespeist und erreichte eine theoretische Feuergeschwindigkeit von etwa 280 Schuss pro Minute. In der Praxis lag die tatsächliche Schussfolge aufgrund der häufigen Magazinwechsel deutlich niedriger. Gerade diese vergleichsweise geringe Feuergeschwindigkeit war einer der Gründe für die Entwicklung der leistungsfähigeren Flak 38.
Die Bedienmannschaft bestand üblicherweise aus fünf bis sieben Soldaten. Dazu gehörten der Geschützführer, Richtschützen sowie mehrere Munitionsschützen. Transportiert wurde das Geschütz meist auf dem Sonderanhänger 51, der vor dem Einsatz abgekoppelt wurde. In Feuerstellung ruhte die Lafette auf drei ausklappbaren Holmen, die einen Rundumrichtbereich von 360 Grad ermöglichten.
Die Flak 30 kam bereits in den frühen Feldzügen zum Einsatz, darunter in Überfall auf Polen, im Westfeldzug sowie während des Afrikafeldzug. Besonders in den ersten Kriegsjahren war sie die Standard-Leichtflak der deutschen Streitkräfte. Später wurde sie zunehmend durch die Flak 38 ersetzt, blieb aber bis Kriegsende in vielen Einheiten im Einsatz.
Die Flak 38 basierte weitgehend auf der Flak 30, besaß jedoch einen verbesserten Verschlussmechanismus und eine deutlich höhere Feuergeschwindigkeit. Äußerlich ähneln sich beide Geschütze stark, weshalb sie auf historischen Fotos häufig verwechselt werden.
Für Modellbauer ist die Flak 30 besonders interessant für Darstellungen der frühen Kriegsjahre von 1939 bis 1942.
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