PLA ZTZ-100
BN-001
BORDER MODEL
1:35
- vorgefärbte Plastikteile inklusive Digital Tarn
- Teile lassen sich ohne Kleber bauen
- bewegliche Räder und Ketten
- einige Luken können offen oder geschlossen gebaut werden
- Turm und Waffenstation drehbar
- inklusive Sets für ein ZRY222 UGV und "Robotwolves"
- Maßstab 1:35
- ungebaut/unbemalt
Der ZTZ-100 ist ein vierter Generation chinesischer Kampfpanzer, der im September 2025 offiziell vorgestellt wurde und als Teil einer grundlegenden Modernisierung der Volksbefreiungsarmee gilt. Im Gegensatz zu klassischen Schwerpanzern setzt der ZTZ-100 bewusst auf moderner Vernetzung, Automatisierung und aktive Schutzsysteme statt auf extrem schwere Panzerung. Er wiegt rund 40 Tonnen, wird von einem Hybrid-Diesel-Elektroantrieb mit etwa 1.500 PS angetrieben und erreicht Geschwindigkeiten von ca. 80 km/h auf der Straße sowie etwa 50 km/h im Gelände. Sein unbemannter Turm beherbergt eine automatische 105-mm-Hauptwaffe, die Geschosse mit hoher Anfangsgeschwindigkeit verschießt, sowie koaxiale und ferngesteuerte Sekundärbewaffnung. Die Besatzung ist in einer hochgeschützten Kapsel im Rumpf untergebracht, was die Überlebensfähigkeit deutlich erhöhen soll. Erweiterte Sensor- und Kommunikationstechnik einschließlich optischer Systeme, Radare und integrierter Netzwerke macht den Panzer zu einem informationszentrierten Knotenpunkt, der Daten mit Drohnen und anderen Einheiten teilt. Für die Verteidigung gegen gelenkte Waffen und Drohnen nutzt der ZTZ-100 Dual-GL-6-aktive Schutzsysteme, die mithilfe von Radarsensoren eingehende Bedrohungen erkennen und abfangen können.
Parallel zur Entwicklung des Panzers treibt China auch unbemannte Bodenfahrzeuge (UGCVs) voran. Der ZRY-222 ist ein unbemannter, ferngesteuerter Kampf- und Aufklärungsroboter, der auf einem robusten, kettengetriebenen Chassis basiert und mit Waffen wie Maschinengewehren oder Raketen ausgerüstet werden kann. Er ist Teil des Bestrebens der PLA, gefährliche Aufgaben – etwa Vorpatrouillen, Feuerunterstützung und Aufklärung – zu automatisieren und so Menschenleben zu schonen.
Ein auffälliger Teil dieser Robotik-Strategie sind die „Robot Wolves“ – vierbeinige autonome Roboterplattformen, die in Übungen und Präsentationen der PLA gezeigt wurden. Diese Systeme wiegen typischerweise um die 70 Kilogramm und sind für vielfältige Rollen programmiert: Sie können als Aufklärer mit elektro-optischen Sensoren, Träger von Versorgungsmaterial, Unterstützer in Gefechtssituationen oder sogar mit Waffen bestückt fungieren. In koordinierten „Pack-Taktiken“ sollen mehrere dieser Roboter gemeinsam operieren, Daten austauschen und in Verbindung mit menschlichen Soldaten sowie Drohnen agieren. Offizielle Berichte zeigen, dass sie bereits in kombinierten Übungen eingesetzt wurden, bei denen sie zusammen mit FPV-Drohnen und Infanterie trainierten, um Gelände zu erkunden, Schlüsselziele zu identifizieren und Deckungs- bzw. Unterstützungsaufgaben durchzuführen.
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